
Es gibt Momente, wenn mein Internet doch einmal funtioniert. Sehr erstaunlich, aber leider auch sehr selten. In der Hoffnung, dass am heutigen Abend noch einmal so ein Moment auftaucht, hier ein kleiner Bericht.
Also, ich bin jetzt seit 2,5 Wochen in New York, wovon ich eine Woche mit Hardcore Sightseeing und Shoppen verbracht habe. Seit dem 14.01 mache ich jetzt schon mein Praktikum. Mal ein paar Worte dazu:
Ich arbeite in der 34sten Straße, unweit von MACYs und dem Empire State Building, in einem Hochhaus mit ca. 20 Etagen. Wie ich gehoert habe, ist mein Unternehmen dort erst seit September untergebracht. Das Büro sieht super schön und neu aus. Überall gibt es diese Cubicals, diese mit dünnen Wänden abgeteilten Schreibtischecken, wie man sie aus dem Fernsehen kennt. Ich sitze übrigens nicht in solch einem Ding, sondern in einer richtigen Ecke.
Ausgesprochen begeistert bin ich von der Kaffeemaschine. Man nimmt sich einfach einen mit der gewünschten Kaffeesorte befüllten Plastik-Pad-Dingens (hab jetzt bestimmt 5 Minuten überlegt, was das Ding für einen Namen hat...ohne Ergebnis) macht die Maschine auf, steckt es rein, drückt aufs Knöpfchen und sofort kommt der Kaffee raus...hört sich jetzt nicht so aufregend an, aber ist ein wirklich tolles Ding. Ach ja, der Kaffee ist umsonst und schmeckt lecker. Ich bevorzuge die Sorte Rainforest Espresso mit der Wassermenge 8.
Ok, in der ersten Woche saß ich bei meinem Chef im Büro, weil mein Laptop in Chicago lag. Mein Chef hat ein Fenster (purer Luxus, wie sich später rausstellte), von dem aus man den Hudson River sehen kann. Sehr schön!!! Er ist ganz nett, aber sehr unamerikanisch, weil er gebürtiger Osteuropäer ist. Nun ja, eigentlich dreht sich alles was ich mache um Datenbanken und MS Access. Ich finde es spannend. Nicht mehr lang, und ich kann selber Datenbanken bauen. Erstaunlich, was man damit alles machen kann.
Am Freitag Abend hab ich dann endlich meinen Laptop bekommen. Yay!!! ...Dann hab ich festgestellt, dass er ganz schön schwer ist und ich ihn von nun an jeden Tag zur Arbeit und wieder nach Hause schleppen muss. Damit kommen wir auch zum Arbeitsweg...
Ich fahr U-Bahn, oder auch Subway genannt. Es gibt verschiedene Strecken und Nummern, die ich fahren kann. Ich bevorzuge R, gelegentlich auch V. Morgens und Nachmittags/Abends, also wenn ich fahre, ist das kuschlig. Und man kann erstaunlich gut seinen Gleichgewichtssinn trainieren. Anfangs dachte ich das Schaukeln und Ruckeln waere nicht normal, aber man gewöhnt sich recht schnell daran.
Um zur Arbeit zu kommen nehme ich auch noch den Bus. Das ist recht cool und einfach, entgegen jeglicher Erwartung. Sie fahren bestimmt alle 7 Minuten und sind nach den Straßen benannt, durch die sie fahren. Meiner ist der M(anhattan...nehme ich an)34. In der Regel bekommt man da auch einen Sitzplatz und wenn man den Bus durch die Vordertür verlässt, bedankt man sich artig beim Fahrer.
Gestern, also Montag, war ein Feiertag. Martin Luther King Day. Ich hatte meinen Chef gefragt, ob man da arbeitet oder frei hat und er meinte, dass das freiwillig sei. Das Büro ist offen und er ist da. Nachdem ich erst eine Woche dort arbeite habe ich gesagt, dass ich dann da bin. Vielleicht hätte ich mich nicht unbedingt an ihn halten sollen. Ich hab ihn noch nie kommen oder gehen sehen, und ich bleib auch oft länger als die meisten. Ich glaub er wohnt da. Ich hab zwar noch keine Beweise, aber das kommt bestimmt noch.
Nun ja, jedenfalls waren ich und ca. noch 5 andere Leute am Montag in dem sonst gut besuchten Büro. LOL.
Nun gut, mehr gibts später.
3 Kommentare:
Das ist sehr gut, dass du auch einen blog hast! und ich glaube ich will mit meinem blog umziehen, deiner sieht viel cooler aus! lol
feini, dann freu ich mich schon auf deinen naechsten eintrag!!!!
Deine schwester.
Hey Anne,
super das du einen Blog hast!! immer schön reinschreiben dann wird das zu meiner Lieblingsseite :-)
Freut mich das es dir gut geht!
LG Alex!
hallo anne,hast du wirklich sehr anschaulich und witzig geschrieben,und ich kann mir einige dinge bildlich vorstellen!schmunzel,lg deine tante
Kommentar veröffentlichen